Lexikon-Eintrag

Kaesekraut Paederia lanuginosa

Kaesekraut (Paederia lanuginosa), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Akzeptierter Name
Reich
Pflanzen (Plantae)
Stamm
Tracheophyta
Klasse
Magnoliopsida
Ordnung
Gentianales
Familie
Rubiaceae
Gattung
Paederia
Art
Paederia lanuginosa

Wissenschaftlicher Name Paederia lanuginosa Wall.

Überblick

Einleitung

Paederia lanuginosa ist eine kletternde Pflanzenart aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), die in den tropischen und subtropischen Regionen Südostasiens sowie in Südchina heimisch ist. Aufgrund des markanten Geruchs, der bei Beschädigung der Pflanze freigesetzt wird, sind im englischen Sprachraum Trivialnamen wie „Cheese Leaf“ oder „Skunkvine“ gebräuchlich.1 Die Art ist eng mit Paederia foetida verwandt und wird in ihrem Verbreitungsgebiet sowohl als Küchenkraut als auch in der traditionellen Medizin verwendet.12

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Blütenkrone setzt sich aus fünf weißen, hellrosa oder hellvioletten Blütenblättern zusammen, die einen tiefvioletten Schlund aufweisen.
  • Der purpurfarbene Kelch (Calyx) sowie die Außenflächen der Blütenkrone sind mit feinen Haaren bedeckt.
  • Die sich entwickelnden Früchte sind kleine, braune, eiförmig-längliche Kapseln, die schwarze Samen enthalten.
  • Geschmack und Geruch der Blätter werden kulinarisch explizit mit gekochten Eiern und Camembert-Käse verglichen.
  • In der vietnamesischen Küche erfolgt der Verzehr oft in Kombination mit fermentiertem Schweinefleisch (nem chua) sowie Blättern der Cluster-Feige und der Fiederaralie (Ming aralia).
  • Neben der Verwendung als Rohkost werden die Blätter sautiert oder mit Eiern verquirlt zu Omeletts verarbeitet.20
  • In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Art spezifisch zur Linderung von Bauchschmerzen und zur Ausleitung von „Wind-Feuchtigkeit“ eingesetzt.2
  • Eine ethnobotanische Studie in der Beibu-Golf-Region ermittelte einen relativen Zitationsindex (RFC) von 0,3548, was aufgrund der verstreuteren Verbreitung niedriger ist als bei der verwandten Paederia foetida.28
  • Für wissenschaftliche Untersuchungen wurden Belegexemplare der Art unter der Identifikationsnummer YY240514012 archiviert.2

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Paederia lanuginosa ist eine ausdauernde, verholzende Kletterpflanze mit einem windenden Wuchsverhalten, das typisch für viele tropische Arten der Familie Rubiaceae ist. Wenn keine Stütze durch Bäume, Zäune oder Sträucher verfügbar ist, bildet die Pflanze dichte Matten als Bodendecker. Ausgewachsene Lianen erreichen eine Länge von 3 bis 5 Metern, können unter günstigen Wachstumsbedingungen jedoch auch länger werden. Die Blätter sind gegenständig am Stängel angeordnet und weisen typischerweise eine eiförmige bis lanzettliche Form auf. Ein wesentliches Bestimmungsmerkmal ist die Zweifarbigkeit der Blätter: Die Blattoberseite (adaxial) ist hell- bis tiefgrün, während die Blattunterseite (abaxial) eine tiefviolette Färbung aufweist. Beide Blattflächen sind mit feinen, weichen Haaren bedeckt, worauf sich das Artepitheton lanuginosa (wollig) bezieht. Bei Beschädigung setzen die Blätter flüchtige schwefelhaltige Verbindungen wie Methanthiol frei, was einen charakteristischen Geruch erzeugt, der an Käse oder Stinktiere erinnert. Die kleinen, röhrenförmigen Blüten erscheinen von Juli bis Oktober und stehen typischerweise in lockeren Büscheln an den Zweigenden oder in den Blattachseln. Die Krone (Corolla) besteht aus fünf weißen, hellrosa oder hellvioletten Blütenblättern und besitzt einen tiefvioletten Schlund. Der violette Kelch sowie die Außenflächen der Krone sind ebenfalls mit feinen Haaren besetzt. Nach der Blütezeit entwickeln sich kleine, braune, eiförmig-längliche Kapseln, die schwarze Samen enthalten.10 Morphologisch und chemisch ähnelt die Art der verwandten Paederia foetida, die ebenfalls ähnliche Inhaltsstoffe aufweist.11

Porträt

Beschreibung

Paederia lanuginosa ist eine ausdauernde, verholzende Kletterpflanze aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), die für ihren windenden Wuchs bekannt ist.1214 In ihrem natürlichen Lebensraum nutzt die Liane Bäume, Zäune oder Sträucher als Stütze und erreicht dabei typischerweise Längen von 3 bis 5 Metern, unter günstigen Bedingungen auch mehr.12 Fehlt eine vertikale Rankhilfe, bildet die Art dichte Matten am Boden, die als Bodendecker fungieren.14 Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal ist die gegenständige Anordnung der Blätter, die in ihrer Form von eiförmig bis lanzettlich variieren. Das Laub zeigt einen auffälligen Farbkontrast: Die Blattoberseite (adaxial) ist hell- bis tiefgrün gefärbt, während die Unterseite (abaxial) eine tiefviolette Färbung aufweist. Beide Blattflächen sind mit feinen, weichen Haaren bedeckt, worauf sich das Artepitheton lanuginosa (bedeutet "wollig") bezieht. Bei mechanischer Beschädigung des Pflanzengewebes setzen die Blätter flüchtige schwefelhaltige Verbindungen wie Methanthiol frei, was einen markanten Geruch verursacht, der für die Gattung Paederia typisch ist.12 Dieser Geruch, der oft mit gekochten Eiern oder Camembert-Käse verglichen wird, führte zu Trivialnamen wie "Cheese Leaf" oder "Skunkvine".13 Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober, wobei kleine, röhrenförmige Blüten in lockeren Büscheln an den Zweigenden oder in den Blattachseln erscheinen.12 Die Krone besteht aus fünf weißen, hellrosa oder hellvioletten Blütenblättern mit einem tiefvioletten Schlund. Sowohl der violette Kelch als auch die Außenflächen der Krone sind mit feinen Haaren besetzt.7 Nach der Blüte entwickeln sich kleine, braune, eiförmig-längliche Kapseln, die schwarze Samen enthalten.715 Die Art gedeiht vorzugsweise in warmen, feuchten tropischen und subtropischen Klimazonen und wächst wild an Waldrändern, in Dickichten sowie an Straßen- und Flussufern.7 Im Vergleich zur eng verwandten Art Paederia foetida weist Paederia lanuginosa ähnliche chemische Bestandteile und medizinische Eigenschaften auf, ist jedoch in bestimmten Regionen weniger weit verbreitet und verfügt über eine begrenztere Verfügbarkeit.2 Das Wachstum ist stark saisonabhängig, wobei die Regenzeit ein kräftiges Neuwachstum begünstigt, während die Pflanze in kühleren, trockeneren Perioden in eine Halbruhe verfällt.7

Systematik

Name & Einordnung

Der anerkannte wissenschaftliche Name der Art lautet Paederia lanuginosa, wobei die Erstbeschreibung dem Botaniker Nathaniel Wallich zugeschrieben wird. Systematisch gehört die Pflanze zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) innerhalb der Ordnung der Enzianartigen (Gentianales).14 Das Artepitheton lanuginosa leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet "wollig", was sich auf die feine, weiche Behaarung der Blattoberflächen bezieht.1 Zu den dokumentierten Synonymen zählen Paederia macrocarpa Wall. ex G.Don sowie Hondbesseion lanuginosum (Wall.) Kuntze. Im englischen Sprachraum sind Trivialnamen wie "woolly sewervine", "skunkvine" oder "cheese leaf" verbreitet, die auf den charakteristischen, geruchsintensiven Duft der beschädigten Pflanzenteile anspielen.1 In Vietnam, wo die Art kulinarisch und medizinisch genutzt wird, ist sie unter den Namen "lá mơ lông" oder "lá mơ tam thể" bekannt.13 In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Pflanze lokal als "Gei shi teng" bezeichnet, ein Name, der auch für die verwandte Art Paederia foetida verwendet wird. Phylogenetisch und phytochemisch steht Paederia lanuginosa den Arten Paederia foetida und Paederia pertomentosa nahe, da sie ähnliche bioaktive Inhaltsstoffe aufweisen.3

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Paederia lanuginosa ist eine mehrjährige, verholzende Kletterpflanze, die einen windenden Wuchs zeigt und typischerweise Wuchshöhen von 3 bis 5 Metern erreicht.1 Die Pflanze nutzt Bäume, Zäune oder Sträucher als Kletterhilfe oder bildet bei fehlender vertikaler Stütze dichte Matten am Boden.9 Die gegenständig angeordneten Blätter sind eiförmig bis lanzettlich geformt und auf beiden Seiten mit feinen, weichen Haaren bedeckt, worauf das Epitheton lanuginosa (wollig) verweist.1 Physiologisch auffällig ist die Freisetzung flüchtiger schwefelhaltiger Verbindungen, einschließlich Methanthiol, sobald das Pflanzengewebe beschädigt wird, was zu einem charakteristischen Geruch führt.162 Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober, wobei die Blüte generell in den wärmeren, feuchten Monaten stattfindet.18 Die kleinen, röhrenförmigen Blüten erscheinen in lockeren Büscheln an den Zweigenden oder in den Blattachseln und besitzen eine Krone mit fünf weißen bis hellvioletten Blütenblättern sowie einem tiefvioletten Schlund. Nach der Bestäubung entwickeln sich kleine, braune, eiförmig-längliche Kapseln, die schwarze Samen enthalten. Der Lebenszyklus der Pflanze ist stark an tropische und subtropische Klimate angepasst; die Regenzeit begünstigt ein kräftiges Neuwachstum. In kühleren, trockeneren Perioden verfällt die Liane in eine Phase der Semi-Dormanz. In ihrem natürlichen Habitat wächst die Art wild an Waldrändern, in Dickichten sowie an Straßen- und Flussufern und bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare Böden im Halbschatten.8

Lebensweise

Ökologie

Als ausdauernde, verholzende Rebe nutzt Paederia lanuginosa Bäume, Zäune oder Sträucher als Kletterhilfe, um emporzuwachsen. Fehlt eine entsprechende vertikale Stütze, breitet sich die Pflanze flächig aus und bildet dichte Bodenmatten. Der bevorzugte Lebensraum umfasst Waldränder, Dickichte, Straßenränder und Flussufer in warmen, feuchten tropischen bis subtropischen Klimazonen. Paederia lanuginosa gedeiht am besten auf gut durchlässigen, fruchtbaren Böden im Halbschatten, wohingegen volle Sonneneinstrahlung zum Welken der Pflanze führen kann. Der Wachstumszyklus ist saisonal geprägt, wobei die Regenzeit ein starkes Neuwachstum begünstigt und kühlere Trockenperioden eine Phase der Halbruhe einleiten. Ein charakteristisches chemisches Merkmal ist die Freisetzung flüchtiger schwefelhaltiger Verbindungen wie Methanthiol bei mechanischer Beschädigung der Blätter.5 Im Vergleich zur verwandten Art Paederia foetida weist Paederia lanuginosa in bestimmten Teilen ihres Verbreitungsgebietes, wie der südchinesischen Beibu-Golf-Region, eine geringere Verfügbarkeit und eine verstreutere Population auf.3

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Paederia lanuginosa liegt in den tropischen und subtropischen Regionen Südostasiens sowie im südlichen China.6 Das natürliche Areal umfasst spezifisch Vietnam, Thailand, Myanmar, die chinesische Provinz Yunnan, Bangladesch und Nordost-Indien.67 Außerhalb dieser Regionen wird die Art auch in Europa, Australien und auf den pazifischen Inseln kultiviert.6 Die Pflanze gedeiht bevorzugt in warmen, feuchten tropischen bis subtropischen Klimazonen. In ihrem natürlichen Habitat wächst die Kletterpflanze wild an Waldrändern, in Dickichten, an Straßenrändern sowie entlang von Flussufern.8 Als Rankgewächs nutzt Paederia lanuginosa Bäume, Sträucher oder Zäune als Kletterhilfe. Steht keine vertikale Stütze zur Verfügung, bildet die Art am Boden dichte Matten aus.9 Im Vergleich zur verwandten Art Paederia foetida zeigt Paederia lanuginosa in bestimmten Regionen wie dem Beibu-Golf (Südchina) eine eher verstreute Verbreitung und geringere Verfügbarkeit.2 Häufig wird die Art in Hausgärten als Nutz- oder Zierpflanze kultiviert, insbesondere in Vietnam und Thailand, wo sie an Spalieren rankt. Bevorzugt werden gut durchlässige, fruchtbare Böden in halbschattiger Lage, da volle Sonneneinstrahlung zum Welken der Blätter führen kann. Das Wachstum wird durch die Regenzeit begünstigt, während die Pflanze in kühleren, trockeneren Perioden eine Ruhephase einlegt.8

Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Das Wachstum von Paederia lanuginosa ist stark an klimatische Bedingungen gekoppelt, wobei die Pflanze in warmen, feuchten tropischen und subtropischen Klimazonen gedeiht. Eine besonders kräftige Neubildung von Biomasse ist während der Regenzeit zu beobachten. In kühleren und trockeneren Perioden verfällt die Kletterpflanze hingegen in einen halb-ruhenden Zustand (Semi-Dormanz). Die reproduktive Phase der Blüte erstreckt sich typischerweise über die Monate Juli bis Oktober. Diese kleinen, röhrenförmigen Blüten erscheinen generell während der wärmeren, feuchten Monate. Im Anschluss an die Blütezeit folgt die Entwicklung kleiner, brauner Kapseln, welche die schwarzen Samen enthalten. Bezüglich der Umweltfaktoren bevorzugt Paederia lanuginosa Halbschatten, da volle Sonneneinstrahlung zum Welken der Pflanze führen kann.5 In der ethnobotanischen Nutzung werden die Blätter verwandter Arten und teilweise auch Paederia lanuginosa traditionell im Frühjahr, spezifisch um den achten Tag des vierten Mondmonats, für festliche Speisen gesammelt. Im Vergleich zur verwandten Art Paederia foetida ist die Verfügbarkeit von Paederia lanuginosa in manchen Regionen jedoch begrenzter und das Vorkommen verstreuter.3 Daten zum öffentlichen Interesse zeigen einen Spitzenwert im August, was zeitlich mit der Hauptblütephase korreliert.4

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Art Paederia lanuginosa wird primär als Nutzpflanze kultiviert, kann jedoch ohne entsprechende Rankhilfen dichte, bodendeckende Matten bilden, die andere Vegetation überdecken.178 Ein spezifisches Merkmal zur Abwehr und Erkennung ist der bei Beschädigung der Blätter freigesetzte Geruch nach Käse oder Stinktier, der durch flüchtige Schwefelverbindungen wie Methanthiol verursacht wird.1813 In der traditionellen Anwendung wird die Pflanze zur Entgiftung, Ausleitung von Hitze und zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt.83 Phytochemische Analysen belegen das Vorhandensein von Iridoidglykosiden und Flavonoiden, die potenziell antioxidative und antibakterielle Wirkungen entfalten.19 Im Gegensatz zur weit verbreiteten Paederia foetida ist Paederia lanuginosa in manchen Regionen seltener verfügbar, weist aber ein vergleichbares chemisches Profil auf.3 Für die Kultivierung werden fruchtbare Böden, Halbschatten und stabile Kletterhilfen empfohlen, um das Wachstum zu kontrollieren.8

Praxiswissen

Wirtschaftliche Bedeutung

Paederia lanuginosa wird in Südostasien, insbesondere in Vietnam und Thailand, als kultivierte Nutzpflanze wirtschaftlich genutzt. Die frischen Blätter werden auf Märkten als Gemüse und Gewürz gehandelt, wobei sie in der vietnamesischen Küche als Spezialität gelten.16 In der südchinesischen Beibu-Golf-Region generiert die Verarbeitung der Pflanze zu dem traditionellen Snack "Laji-He" Einkommen für zahlreiche lokale Familien. Die gewerbliche Produktion fördert eine umfassende Lieferkette von der Ernte über die Verarbeitung bis zur Vermarktung und stärkt die lokale Ökonomie. Als lokale kulinarische Besonderheit trägt die Verarbeitung von Paederia lanuginosa zudem zur Förderung des Tourismus und damit zum regionalen Wirtschaftswachstum bei.2 Es liegen keine Berichte über nennenswerte wirtschaftliche Schäden durch die Art vor.162

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. Plants of the World Online. 'Paederia lanuginosa Wall'. Retrieved 20 November 2025
  2. doi.org/10.1186/s13002-025-00754-8
  3. doi.org/10.1186/s13002-025-00754-8
  4. gbif.org/species/2909568
  5. Wikipedia Article: Paederia lanuginosa (OCR Scan), Page 2
  6. Plants of the World Online: Paederia lanuginosa Wall. Retrieved 20 November 2025
  7. Rao, K. S. Paederia lanuginosa Wall. India Flora Online
  8. Mộc Nhiên Farm. Lá mơ lông [Hairy Apricot Leaf]. Vietnam. Retrieved 21 November 2025
  9. Promesse de Fleurs. Paederia lanuginosa. Ireland. Retrieved 21 November 2025
  10. Wikipedia contributors. "Paederia lanuginosa". Wikipedia, The Free Encyclopedia. (Based on provided OCR)
  11. doi.org/10.1186/s13002-025-00754-8
  12. Plants of the World Online: Paederia lanuginosa Wall.
  13. Specialty Produce: Cheese Leaf
  14. Promesse de Fleurs: Paederia lanuginosa
  15. India Flora Online: Paederia lanuginosa Wall
  16. Specialty Produce. 'Cheese Leaf™'. Retrieved 23 July 2024.
  17. promessedefleurs.ie/ (Promesse de Fleurs)
  18. powo.science.kew.org/ (Plants of the World Online)
  19. Hoàng, Phú Hiệp et al. (2025). Chemical composition, antimicrobial and anticancer activities of Paederia lanuginosa WALL. Biotechnology & Biotechnological Equipment, 39(1). doi:10.1080/13102818.2024.2436974
  20. Wikipedia OCR Page 2 (Botany)