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♥ Silberkraft Kollektion

Kleidermotten

Pheromonfallen, Schlupfwespen, Mottenspray und Mittel zur Vorbeugung: Hier findest du alles gegen Kleidermotten und ihre Raupen. Welches Mittel zu deinem Fall passt, zeigt dir die Schnellwahl unter den Produkten – Motten in Küche und Vorrat gehören zu den Lebensmittelmotten, alle Arten im Überblick findest du unter Motten.

15 Produkte
Kauf-Ratgeber Kleidermotten

Kleidermotten bekämpfen: Welches Mittel passt zu dir?

Die Löcher in Wolle und Kaschmir stammen nicht von den kleinen Faltern, sondern von ihren Raupen. Entscheidend ist deshalb, befallene Textilien einzufrieren oder zu waschen, den Schrank gründlich zu reinigen und dann gezielt zu behandeln. Hier findest du die Schnellwahl, alle Methoden im Vergleich, die Arten im Überblick und einen 5-Schritte-Plan.

Zum Motten-Ratgeber →

Schnellwahl: Was ist deine Situation?

Löcher in Pullover, Mantel oder Schal aus Wolle

Erst einfrieren oder waschen

Alles aus dem Schrank nehmen und Stück für Stück prüfen. Was das Pflegeetikett erlaubt, bei mindestens 60 °C waschen; Wolle, Kaschmir und Seide luftdicht verpackt einfrieren oder reinigen lassen. Erst danach den leeren Schrank reinigen und behandeln – sonst bringst du Eier und Raupen wieder hinein.

Kleine, gelblich glänzende Falter im Schrank

Pheromonfalle aufhängen

Eine Pheromonfalle zeigt dir, ob Kleidermotten fliegen und wo der Befall sitzt. Häng sie in den Schrank und in die Nähe von Teppichen, in größeren Räumen etwa alle 2 bis 5 Meter eine. Sie fängt nur männliche Falter – die Raupen in der Wolle bekämpfst du gesondert.

Ohne Insektizid: Eier auch in Ritzen erreichen

Schlupfwespen (Nützlinge)

Die winzigen Schlupfwespen legen ihre Eier in die Eier der Kleidermotte – daraus schlüpfen keine Raupen mehr. Die Kärtchen kommen in jedes Schrankfach und werden bei jeder Lieferung getauscht, insgesamt 6 Lieferungen über 18 Wochen. Der Raum sollte täglich einige Stunden mindestens 15 °C erreichen; während der Behandlung keine Sprays verwenden.

Raupen und Gespinste in Ecken, Fugen und Ritzen

Spray im leeren Schrank

Schrank ausräumen, aussaugen und feucht auswischen, dann Ecken, Fugen, Ritzen und Bodenleisten gezielt besprühen. Ein Kontaktinsektizid wirkt auf Raupen und Falter, die getroffen werden; das Geraniol-Spray vertreibt Motten von behandelten Flächen und Textilien. Danach lüften und nur gereinigte Sachen zurücklegen.

Vorbeugen: Wollsachen richtig einlagern

Sauber und dicht verpackt lagern

Nur gewaschene oder gereinigte Kleidung einlagern, nie feucht oder getragen. Wollsachen in dicht schließenden Beuteln oder Boxen aufbewahren und ab und zu lüften und ausbürsten. Zedernholz, Lavendel oder Duftbeutel halten Falter bedingt fern, wirken aber nicht gegen Eier und Raupen.

Alle Methoden im Vergleich

Reinigen, Waschen und Einfrieren entfernen Eier und Raupen direkt aus Schrank und Kleidung. Sprays und Schlupfwespen behandeln den Schrank, Fallen zeigen den Befall an, und Duftstoffe und dichte Verpackung helfen beim Vorbeugen.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Ausräumen und gründlich saugen Entfernt Eier, Raupen, Kokons und Gespinste aus Ecken, Fugen und Ritzen. Immer der erste Schritt: Schrankböden, Ecken, Bohrlöcher, Bodenleisten, unter Möbeln, Teppichränder Den Staubsaugerbeutel sofort verschlossen entsorgen. In den folgenden Wochen regelmäßig wiederholen.
Waschen oder reinigen lassen Hitze beim Waschen oder eine Textilreinigung erfasst alle Stadien in der Kleidung. Befallene Kleidung, Decken, Kissen Bei mindestens 60 °C waschen, aber nur, wenn das Pflegeetikett es erlaubt. Wolle, Kaschmir und Seide lieber einfrieren oder reinigen lassen.
Einfrieren Kälte tötet Eier, Raupen und Puppen in Textilien ab. Empfindliche Wolle, Kaschmir, Seide, Pelz, Kuscheltiere Luftdicht verpacken. Bei −18 °C zwei Tage einfrieren, zwei Tage bei Zimmertemperatur liegen lassen, dann noch einmal zwei Tage einfrieren – eine einzelne Kälterunde überstehen manche Eier.
Pheromonfalle Ein Sexuallockstoff lockt männliche Kleidermotten auf eine Klebefläche. Befall erkennen, Befallsherd eingrenzen, Erfolg kontrollieren Fängt keine Weibchen und keine Raupen. Eine leere Falle heißt nicht sicher, dass kein Befall mehr da ist.
Schlupfwespen (Nützlinge) Winzige Schlupfwespen legen ihre Eier in die Motteneier – statt einer Raupe schlüpft eine neue Schlupfwespe. Ohne Insektizid, auch in Ritzen und auf Teppichflächen; über mehrere Monate Wirken nur gegen Eier, nicht gegen Raupen. Mindestens 15 °C, keine Sprays während der Behandlung; nach einem Insektizid je nach Mittel 6 bis 12 Wochen warten.
Geraniol-Spray (Duftstoff) Der Duftstoff Geraniol vertreibt Motten von behandelten Flächen und Textilien. Schrankflächen, Ritzen und Textilien nach der Reinigung, auch vorbeugend Wirkt vertreibend. Vorher an unauffälliger Stelle testen, Lebensmittel aussparen. Nicht zusammen mit Schlupfwespen einsetzen.
Kontaktinsektizid-Spray Wirkt auf Raupen und Falter, die direkt getroffen werden oder über behandelte Flächen laufen. Hartnäckiger Befall: Ecken, Fugen und Ritzen im leeren Schrank Nur gezielt einsetzen, Anwendungsbereiche und Hinweise auf dem Etikett beachten, danach lüften. Nicht zusammen mit Schlupfwespen einsetzen.
Duftstoffe (Zedernholz, Lavendel, Duftbeutel) Ihr Duft hält Falter bedingt von der Kleidung fern. Saubere Schränke nach der Behandlung und zur Vorbeugung Wirken nicht gegen Eier und Raupen. Der Duft lässt nach: Zedernholz anschleifen, Duftbeutel rechtzeitig ersetzen.
Dicht verpackt lagern Falter kommen nicht an die Wolle und können dort keine Eier ablegen. Saisonkleidung, Wolldecken, Pelze Nur saubere, trockene Kleidung einpacken. Beutel und Boxen müssen dicht schließen.

Warum die Raupen das Problem sind

Entwicklung der Kleidermotte: Eier zwischen Wollfasern, Raupe in einer Gespinströhre neben einem Fraßloch, Puppe im Kokon in einer Schrankecke und Falter auf einem Wollpullover
Entwicklung der Kleidermotte: Eier zwischen Wollfasern, Raupe in einer Gespinströhre neben einem Fraßloch, Puppe im Kokon in einer Schrankecke und Falter auf einem Wollpullover

Die Falter fressen nichts – ihre Mundwerkzeuge sind verkümmert. Die Löcher stammen allein von den Raupen, die sich im Dunkeln monatelang von tierischen Fasern ernähren.

  • Falter: Etwa 6–8 mm lang mit 12–16 mm Flügelspannweite, einfarbig strohgelb und glänzend, mit rötlichem Haarschopf am Kopf. Sie meiden Licht, halten sich meist versteckt und leben im Schnitt nur etwa zwei Wochen.
  • Eier: Ein Weibchen legt bis zu rund 200 Eier lose zwischen die Fasern, am liebsten an dunklen, ungestörten Stellen. Die Eier sind nur 0,3–0,5 mm groß und kaum zu sehen.
  • Raupen: Gelblich-weiß mit brauner Kopfkapsel, ausgewachsen knapp 1 cm lang. Sie spinnen Gespinströhren, die fest am Stoff haften, und fressen Wolle, Pelz, Federn und Haare – Wolle schon ab etwa 20 % Anteil im Gewebe. Je nach Wärme und Futter dauert ihre Entwicklung meist mehrere Monate, manchmal Jahre.
  • Puppe: Zum Verpuppen kriechen die Raupen in ruhige Ecken und Ritzen und spinnen einen Kokon. In der Wohnung entstehen meist zwei, in warmen Jahren bis zu vier Generationen.

Daraus folgt: Fallen und Duftstoffe erreichen die Raupen in der Wolle nicht. Entscheidend sind Einfrieren oder Waschen, gründliches Reinigen und eine gezielte Behandlung des Schranks.

Kleidermotte, Pelzmotte – oder etwas anderes?

Zwei Mottenarten fressen Textilien. Oft verwechselt werden sie mit Lebensmittelmotten, die nur zufällig im Kleiderschrank sitzen, und mit Teppichkäfern, deren Larven ähnliche Löcher fressen.

Kleidermotte (Tineola bisselliella), Falter von oben
Kleidermotte (Tineola bisselliella), Falter von oben

Kleidermotte

Tineola bisselliella

Größe
Falter ca. 6–8 mm, Spannweite 12–16 mm; Raupe bis ca. 1 cm
Erkennungs­merkmal
Flügel einfarbig strohgelb und glänzend, ohne Flecken; rötlicher Haarschopf am Kopf. Die Raupen spinnen Gespinste, die fest am Stoff haften.
Vorkommen
Dunkle Stellen in trockenen, warmen Wohnungen: Kleiderschrank, Kommode, Teppichränder, Polster

Was tun? Textilien einfrieren oder waschen, Schrank reinigen, dann Schlupfwespen oder ein Spray einsetzen und mit Pheromonfallen kontrollieren.

Steckbrief im Lexikon →
Pelzmotte (Tinea pellionella), Falter von oben
Pelzmotte (Tinea pellionella), Falter von oben

Pelzmotte

Tinea pellionella

Größe
Falter 4–8 mm, Spannweite 9–17 mm; Raupe ca. 1 cm
Erkennungs­merkmal
Vorderflügel gelblich- bis graubraun mit einigen dunklen Flecken. Die Raupe trägt einen flachen Köcher aus Gespinst und Fasern mit sich herum.
Vorkommen
Eher feuchte, wenig beheizte Räume: Wolle, Felle, Pelze, Federn, ausgestopfte Tiere

Was tun? Bekämpfung wie bei der Kleidermotte. Kühle Abstellräume und eingelagerte Pelze und Felle besonders gründlich prüfen.

Steckbrief im Lexikon →
Dörrobstmotte (Plodia interpunctella), eine Lebensmittelmotte, Falter von oben
Dörrobstmotte (Plodia interpunctella), eine Lebensmittelmotte, Falter von oben

Dörrobstmotte (Lebensmittelmotte)

Plodia interpunctella

Größe
Falter 6–9 mm, Spannweite 15–20 mm; Raupe bis 17 mm
Erkennungs­merkmal
Zweifarbige Vorderflügel: innen silbergrau bis ockergelb, außen rotbraun. Fliegt gut und oft abends durch Küche und Wohnung.
Vorkommen
Trockenobst, Nüsse, Müsli, Getreideprodukte, Schokolade; Raupen wandern zum Verpuppen auch weit weg von den Vorräten

Was tun? Kein Fall für den Kleiderschrank: Vorräte prüfen und befallene Lebensmittel entsorgen – passende Mittel findest du unter Lebensmittelmotten.

Steckbrief im Lexikon →
Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae), Käfer von oben
Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae), Käfer von oben

Teppichkäfer

Anthrenus scrophulariae

Größe
Käfer ca. 2,5–4 mm, Larve bis ca. 5 mm
Erkennungs­merkmal
Larve braun und dicht behaart, ohne Gespinst; typisch sind leere Larvenhäute und Kotkrümel. Der Käfer ist schwarz mit weißen und rotorangen Schuppen.
Vorkommen
Larven in Teppichen, Polstern und Wollsachen; Käfer im Frühjahr am Fenster und auf Blüten

Was tun? Ähnliche Fraßschäden, aber keine Motte: gründlich saugen, Textilien waschen oder einfrieren – passende Mittel findest du unter Teppichkäfer.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten Kleidermotten loswerden

  1. Schritt 1: Befall bestätigen

    Typisch sind unregelmäßige Löcher in Wolle, oft an verdeckten Stellen wie Kragen, Achseln und Nähten, dazu Gespinströhren, Kokons und Kotkrümel in der Farbe des Stoffs. Eine Pheromonfalle im Schrank zeigt, ob Kleidermotten fliegen.

  2. Schritt 2: Alles ausräumen und prüfen

    Jedes Teil aus Wolle, Kaschmir, Seide, Pelz oder Federn ansehen – auch Decken, Kissen, Filzschuhe und Teppiche in der Nähe. Stark zerfressene Stücke in einem verschlossenen Beutel entsorgen.

  3. Schritt 3: Textilien behandeln

    Bei mindestens 60 °C waschen, wenn das Pflegeetikett es erlaubt. Empfindliches luftdicht verpackt einfrieren: zwei Tage bei −18 °C, zwei Tage Zimmertemperatur, dann noch einmal zwei Tage einfrieren. Oder reinigen lassen.

  4. Schritt 4: Schrank reinigen und behandeln

    Den leeren Schrank aussaugen – vor allem Ecken, Fugen, Bohrlöcher und Bodenleisten – und feucht auswischen. Danach entweder Ritzen und Flächen mit einem Spray behandeln oder Schlupfwespen über mehrere Monate einsetzen, nicht beides gleichzeitig.

  5. Schritt 5: Kontrollieren und vorbeugen

    Die Pheromonfalle bis zum nächsten Sommer hängen lassen. Nur saubere Kleidung dicht verpackt einlagern, Wollsachen ab und zu lüften und ausbürsten, Schrank und Teppichränder regelmäßig saugen.

Merksätze

  • Die Raupen fressen die Löcher – die Falter fressen gar nichts.
  • Einfrieren oder Waschen erfasst alle Stadien in der Kleidung, Fallen und Duftstoffe nicht.
  • Pheromonfallen fangen nur Männchen: Sie zeigen den Befall an, beseitigen ihn aber nicht.
  • Schlupfwespen und Sprays nie gleichzeitig einsetzen.
  • Eine leere Falle heißt noch nicht, dass der Schrank mottenfrei ist.

Häufige Fragen zu Kleidermotten

Woran erkenne ich Kleidermotten?

An unregelmäßigen Löchern in Wolle, Kaschmir oder Pelz, oft an verdeckten Stellen wie Kragen, Achseln und Nähten. Dazu kommen Gespinströhren, die fest am Stoff haften, Kokons in Schrankecken und Kotkrümel in der Farbe des Stoffs. Gefährdet sind auch Mischgewebe ab etwa 20 % Wollanteil. Die Falter sind strohgelb, glänzend und ohne Flecken.

Wo ist das Nest der Kleidermotten?

Ein Nest im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Die Raupen leben dort, wo sie fressen: an dunklen, ungestörten Stellen – in selten getragenen Wollsachen ganz unten im Schrank, in Kragen und Nähten, unter Teppichen und Möbeln, in Polstern und Federkissen. Gespinste und Kokons in Ecken und Ritzen zeigen dir den Befallsherd.

Woher kommen Kleidermotten?

Meist werden Eier oder Raupen mit gebrauchter Kleidung, Teppichen, Polstermöbeln oder Wolle eingeschleppt. Im Sommer können Falter auch durch offene Fenster hereinfliegen, zum Beispiel aus Vogelnestern am Haus. Ein Befall entsteht dann dort, wo Wolle lange unberührt liegt.

Fressen Kleidermotten auch Baumwolle oder Polyester?

Die Raupen fressen tierische Fasern: Wolle, Kaschmir, Pelz, Felle, Federn, Haare und Seide. Baumwolle und Leinen fressen sie nicht. Kunstfasern können sie nicht verdauen, beißen sich aber manchmal hindurch – vor allem bei Mischgewebe mit Wolle.

Helfen Lavendel und Zedernholz gegen Kleidermotten?

Nur zur Vorbeugung. Der Duft hält Falter bedingt fern, Eier und Raupen in der Kleidung bekämpft er nicht. Setze Lavendel, Zedernholz oder Duftbeutel deshalb erst in einem sauberen Schrank ein und erneuere sie, wenn der Duft nachlässt – Zedernholz kannst du anschleifen.

Wie wirken Schlupfwespen gegen Kleidermotten?

Die Schlupfwespen (Trichogramma evanescens) sind kleiner als ein halber Millimeter und legen ihre Eier in die Eier der Kleidermotte. Statt einer Raupe schlüpft dann eine neue Schlupfwespe. Sie leben nur etwa eine Woche und siedeln sich nicht an – deshalb kommen sie in mehreren Lieferungen nacheinander. Plane mindestens neun Wochen ein; unser Set läuft mit 6 Lieferungen über 18 Wochen. Gegen Raupen, die schon fressen, wirken sie nicht.

Wie warm muss es für Schlupfwespen sein?

Schlupfwespen werden ab etwa 15 °C aktiv, am besten arbeiten sie bei 20 bis 30 °C. In unbeheizten Schlafzimmern, Abstellkammern oder auf dem Dachboden sind sie kaum aktiv. Der Raum sollte während der Behandlung zumindest einige Stunden am Tag 15 °C erreichen – ein Min-Max-Thermometer hilft bei der Kontrolle.

Kann ich Mottenspray und Schlupfwespen kombinieren?

Nicht gleichzeitig, denn Sprays schaden auch den Nützlingen. Entscheide dich für einen Weg oder setze die Schlupfwespen erst später ein: Nach einem Insektizid je nach Mittel etwa 6 bis 12 Wochen warten und die Flächen vorher gründlich abwischen.

Wie lange muss ich Kleidung gegen Motten einfrieren?

Bei −18 °C reicht eine einzelne Kälterunde nicht sicher, weil manche Eier sie überstehen. Besser: luftdicht verpackt zwei Tage einfrieren, zwei Tage bei Zimmertemperatur liegen lassen und dann noch einmal zwei Tage einfrieren. Dicke Teile wie Mäntel oder Kissen länger im Gefrierschrank lassen, damit die Kälte bis innen ankommt.

Wie lange dauert es, bis Kleidermotten weg sind?

Rechne mit mehreren Monaten. Die Raupen brauchen je nach Wärme und Futter Monate bis Jahre für ihre Entwicklung, während die Falter nur etwa zwei Wochen leben. Lass die Pheromonfalle deshalb bis zum nächsten Sommer hängen. Bleibt sie ein paar Wochen leer, heißt das noch nicht, dass keine Raupen mehr da sind.

Sind Kleidermotten gefährlich? Beißen sie?

Nein. Kleidermotten beißen und stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Sie schaden nur Textilien, Pelzen, Federn und Dämmstoffen aus Schafwolle.

Kleidermotte oder Lebensmittelmotte – wie unterscheide ich sie?

Kleidermotten sind einfarbig strohgelb und halten sich versteckt bei Textilien. Lebensmittelmotten wie die Dörrobstmotte haben zweifarbige Flügel – innen hell, außen rotbraun – und fliegen abends oft durch Küche und Wohnung. Ihre Raupen leben in Vorräten, nicht in der Wolle.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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