Ameisen-Ex Gel
ab 19,99 €
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Wissenschaftlicher Name Camponotus fallax (Nylander, 1856)
Überblick
Camponotus fallax, auch bekannt als Kerblippige Roßameise, ist eine Ameisenart aus der Familie der Formicidae (Ameisen). Der deutsche Artname leitet sich davon ab, dass der Clypeusvorderrand in der Mitte eingebuchtet ist. In Deutschland gilt Camponotus fallax als relativ selten und wird auf der Roten Liste als stark gefährdet (Kategorie 2) geführt.1
Auf einen Blick
Erkennen
Camponotus fallax, die Kerblippige Roßameise, ist eine relativ große Ameisenart. Die Arbeiterinnen bleiben etwas kleiner als die Weibchen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu zehn Millimeter. Die größten Arbeiterinnen weisen eine Kopfbreite von maximal 2.100 µm auf. Camponotus fallax ist mehr oder weniger komplett schwarz gefärbt. Lediglich die Beine sowie die Fühler weisen eine rötlich-braune Färbung auf. Der Körper der Kerblippigen Roßameise ist relativ lang gestreckt. Der Kopf hat eine rechteckige Form. Der deutsche Artname von Camponotus fallax leitet sich davon ab, dass der Clypeusvorderrand in der Mitte eingebuchtet ist. Die Ameisen besitzen lediglich ein Stielchenglied, das von der Form her an eine Schuppe erinnert. Die Arbeiterinnen sind laut Seifert (1996) in keiner Weise aggressiv und in ihren Bewegungen sehr vorsichtig. Bei Annäherung eines Menschen verharren die Ameisen regungslos und lassen sich bei Gefahr einfach vom Baum fallen.1
Porträt
Camponotus fallax, bekannt als die Kerblippige Roßameise, ist eine relativ seltene Ameisenart in Deutschland. Sie gehört zur Familie der Formicidae (Ameisen) und zur Gattung Camponotus (Roßameisen). In Deutschland wird sie auf der Roten Liste als stark gefährdet eingestuft, in Bayern sogar als vom Aussterben bedroht. Die Art ist thermophil, was bedeutet, dass sie Wärme liebt, und ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich bis zu 52°30' nördlicher Breite. Die Kerblippige Roßameise ist besonders auf alte Bäume mit hohem Totholzanteil angewiesen. Man findet sie daher sowohl in Wäldern als auch in Parks, Streuobstwiesen oder Gärten mit altem Baumbestand. Die Kolonien von Camponotus fallax sind vermutlich monogyn, das heißt, sie besitzen jeweils nur eine einzige Königin. Ihre Nester legen sie hauptsächlich in Totholz von alten Bäumen an. Die Arbeiterinnen der Kerblippigen Roßameise sind nicht aggressiv und verhalten sich vorsichtig. Bei Gefahr verharren sie regungslos und lassen sich einfach vom Baum fallen. Die geflügelten Geschlechtstiere schwärmen von Anfang Mai bis Mitte Juni in den späten Nachmittagsstunden. Die Art kann zu einem Materialschädling werden, wenn sie ihre Nester in verbautem Holz anlegt. In diesem Fall muss Camponotus fallax wie die Roßameise (Camponotus ligniperda) oder andere holzzerstörende Ameisenarten behandelt werden.1
Systematik
Die Kerblippige Roßameise trägt den wissenschaftlichen Namen Camponotus fallax (Nylander, 1856). Die Art gehört zur Gattung Camponotus, die im Deutschen als Roßameisen bekannt ist. Der deutsche Trivialname leitet sich davon ab, dass der Clypeusvorderrand in der Mitte eingebuchtet ist. Camponotus fallax wurde von Nylander im Jahr 1856 erstbeschrieben. In Deutschland zählt Camponotus fallax zu den stark gefährdeten Ameisenarten.1
Lebensweise
Die Kerblippige Roßameise (Camponotus fallax) ist in Deutschland relativ selten anzutreffen. Auf der Roten Liste der in Deutschland vorkommenden Ameisenarten wird sie in der Kategorie 2 (stark gefährdet) geführt. In Bayern gilt Camponotus fallax sogar als vom Aussterben bedroht.1 Laut Seifert (1996) ist die Kerblippige Roßameise in Deutschland nur recht lückenhaft verbreitet, kann aber von Meereshöhe bis in eine Höhe von 500 m ü. NN vorkommen. Nach Norden erstreckt sich das Verbreitungsgebiet dieser thermophilen Ameisenart bis 52°30' nördlicher Breite. Camponotus fallax ist eine Ameisenart, die in besonderem Maße auf alte Bäume mit hohem Totholzanteil angewiesen ist. Man findet Kerblippige Roßameisen daher sowohl in Wäldern als auch in Parks, Streuobstwiesen oder Gärten, die einen alten Baumbestand aufweisen. Vermutlich sind die relativ kleinen Kolonien von Camponotus fallax monogyn, das heißt die Völker besitzen jeweils nur eine einzige Königin. Die Nester werden hauptsächlich in Totholz von alten Bäumen angelegt. Die geflügelten Geschlechtstiere von Camponotus fallax schwärmen Anfang Mai bis Mitte Juni in den späten Nachmittagsstunden.1
Lebensweise
Die Arbeiterinnen von Camponotus fallax sind nicht aggressiv und bewegen sich vorsichtig. Bei Annäherung verharren die Ameisen regungslos und lassen sich bei Gefahr vom Baum fallen. Die geflügelten Geschlechtstiere von Camponotus fallax schwärmen von Anfang Mai bis Mitte Juni in den späten Nachmittagsstunden.1
Lebensweise
Camponotus fallax ist stark auf alte Bäume mit hohem Totholzanteil angewiesen. Die Ameisenart ist thermophil und ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich bis 52°30` nördlicher Breite. Man findet Camponotus fallax sowohl in Wäldern als auch in Parks, Streuobstwiesen oder Gärten, die einen alten Baumbestand aufweisen. Die Nester werden hauptsächlich in Totholz von alten Bäumen angelegt.1
Verbreitung
Die Kerblippige Roßameise, Camponotus fallax, ist in Deutschland relativ selten anzutreffen. Auf der Roten Liste der in Deutschland vorkommenden Ameisenarten wird sie in der Kategorie 2 als stark gefährdet geführt. In Bayern gilt Camponotus fallax sogar als vom Aussterben bedroht. Die Art ist in Deutschland nur recht lückenhaft verbreitet. Ihr Vorkommen reicht von Meereshöhe bis in eine Höhe von 500 m über dem Meeresspiegel. Nach Norden erstreckt sich das Verbreitungsgebiet dieser thermophilen Ameisenart bis 52°30' nördlicher Breite. Camponotus fallax ist besonders auf alte Bäume mit hohem Totholzanteil angewiesen. Man findet die Kerblippige Roßameise sowohl in Wäldern als auch in Parks, Streuobstwiesen oder Gärten, die einen alten Baumbestand aufweisen. Vermutlich sind die relativ kleinen Kolonien von Camponotus fallax monogyn, das heißt, die Völker besitzen jeweils nur eine einzige Königin. Die Nester werden hauptsächlich in Totholz von alten Bäumen angelegt. Die geflügelten Geschlechtstiere von Camponotus fallax schwärmen von Anfang Mai bis Mitte Juni in den späten Nachmittagsstunden.1
Verbreitung
Jahresverlauf
Die geflügelten Geschlechtstiere von Camponotus fallax schwärmen von Anfang Mai bis Mitte Juni in den späten Nachmittagsstunden.1
Jahresverlauf
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Praxiswissen
Die Kerblippige Roßameise (Camponotus fallax) kann als Schädling betrachtet werden, wenn sie ihre Nester in verbautem Holz anlegt.1 In solchen Fällen verursacht C. fallax Schäden ähnlich der Roßameise (Camponotus ligniperda) und anderer holzzerstörender Ameisenarten. Krankheiten werden durch Camponotus fallax nach aktuellem Kenntnisstand nicht übertragen. Zur Bekämpfung von Camponotus fallax in Gebäuden, wo sie Nester in verbautem Holz anlegen, können verschiedene Insektizide wie Pyrethrum, Deltamethrin oder Lambda-Cyhalothrin direkt in das Nest appliziert werden. Ergänzend können Fraßköder eingesetzt werden, um die Arbeiterinnen zu erreichen. Es ist wichtig, dass die Arbeiterinnen die wirkstoffhaltigen Fraßköder aufnehmen, damit diese wirken können. Gegebenenfalls müssen verschiedene Fraßköder angeboten werden, bis ein attraktives Präparat gefunden wird. Die Arbeiterinnen sind nicht aggressiv und verhalten sich bei Gefahr unauffällig.1
Praxiswissen
Die Kerblippige Roßameise (Camponotus fallax) kann Probleme bereiten, wenn sie ihre Nester in verbautem Holz anlegt. In diesem Fall muss Camponotus fallax wie die Roßameise (Camponotus ligniperda) oder auch andere holzzerstörende Ameisenarten als Materialschädling angesehen werden.1 Wenn C. fallax sich in Gebäuden ansiedelt und hier ihre Nester in verbautem Holz anlegt, können Schäden angerichtet werden.1
Aus unserem Shop
ab 19,99 €
ab 14,99 €
ab 19,90 €
ab 19,90 €
Nachweise