♥ Silberkraft Kollektion
Blutläuse bekämpfen & loswerden
Blutläuse erkennst du an weißen, watteartigen Kolonien an Rinde, Schnittwunden oder Wurzelhals von Apfelbäumen. Zerdrückst du sie, tritt eine rötliche Flüssigkeit aus, daher der Name. Die Blutlaus (Eriosoma lanigerum) saugt an Trieben und verursacht Wucherungen, den sogenannten Blutlauskrebs.
Am Baum bürstest du kleine Kolonien mit einer festen Bürste ab und schneidest stark befallene Triebe heraus. Ohrwürmer und die Blutlauszehrwespe sind wichtige Gegenspieler. Die Blattlausmittel in unserem Sortiment sind an Kernobst gegen Blutläuse ausdrücklich nicht zugelassen. Mehr über Läuse an Pflanzen erfährst du unter Blattläuse.
Häufige Fragen (FAQ)
Blutläuse sitzen in dichten Kolonien unter einem weißen, watteartigen Wachsflaum, bevorzugt an Rindenrissen, Schnittstellen, jungen Trieben und am Wurzelhals von Apfelbäumen. Zerdrückst du die Läuse, tritt eine blutrote Flüssigkeit aus. An befallenen Stellen bilden sich mit der Zeit knotige Wucherungen, die aufplatzen und Eintrittspforten für Krankheiten wie Obstbaumkrebs bieten.
Kleine Kolonien bürstest du mit einer harten Bürste ab, stark befallene Triebe schneidest du heraus. Verzichte auf übermäßige Stickstoffdüngung, denn weiche, schnell wachsende Triebe fördern den Befall. Ein Pflanzenschutzmittel kommt nur in Frage, wenn es ausdrücklich gegen Blutläuse an Kernobst zugelassen ist – viele Blattlausmittel nehmen die Blutlaus ausdrücklich aus. Haushalts-Insektensprays sind für Obstbäume nicht geeignet.
Der wichtigste Gegenspieler ist die Blutlauszehrwespe (Aphelinus mali), die ihre Eier in die Läuse legt. Parasitierte Läuse färben sich schwarz und haben ein kleines Ausflugloch. Auch Ohrwürmer fressen Blutläuse. Du förderst sie mit umgedrehten, mit Holzwolle gefüllten Tontöpfen im Baum. Verzichte möglichst auf breit wirkende Mittel, damit diese Helfer erhalten bleiben.
Blutläuse überwintern als junge Larven in Rindenritzen und am Wurzelhals. Ab dem Frühjahr bilden sie neue Kolonien, im Sommer ist der weiße Wachsflaum besonders auffällig. Über die Saison folgen viele Generationen aufeinander, sodass Kolonien schnell wachsen. Kontrolliere deshalb ab April regelmäßig Schnittstellen, Astgabeln und junge Triebe deines Apfelbaums.