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Borkenkäfer bekämpfen & loswerden - Mittel gegen Borkenkäfer
Borkenkäfer wie Buchdrucker und Kupferstecher befallen vor allem geschwächte Fichten, andere Arten auch Kiefern, Laub- und Obstgehölze. Erste Anzeichen sind braunes Bohrmehl in Rindenritzen und am Stammfuß, kleine Einbohrlöcher und Harztropfen. Unter der Rinde legen die Käfer Fraßgänge an, die die Versorgung des Baums unterbrechen. Hier erfährst du, wie du einen Befall erkennst und deine Gehölze schützt.
Eine direkte Bekämpfung im Stamm ist im Hausgarten kaum möglich. Stark befallene Nadelbäume lassen sich meist nicht retten und sollten zügig gefällt und entrindet werden. Entscheidend ist die Vorbeugung: Wässere Gehölze bei Trockenheit und versorge sie mit Nährstoffen, etwa mit einem Dünger-Granulat. Für Schnittstellen und Rindenwunden findest du Produkte unter Baumpflege und Wundverschluss, außerdem Pflanzenstärkungsmittel.
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Typisch sind braunes Bohrmehl in Rindenschuppen und am Stammfuß, viele kleine Einbohrlöcher und bei Nadelbäumen Harztropfen am Stamm. Später verfärben sich die Nadeln rötlich oder fallen grün ab, und die Rinde löst sich. Unter der Rinde siehst du ein Muster aus Fraßgängen, das bei jeder Art anders aussieht.
Befallene Bäume, besonders Fichten, lassen sich meist nicht mehr retten. Lass sie zügig fällen, entferne Rinde und Holz vom Grundstück und lagere kein frisches Nadelholz mit Rinde am Haus. Gesunde Gehölze stärkst du durch gute Pflege: bei Trockenheit wässern, ausgewogen düngen, etwa mit einem Dünger-Granulat, und Rindenverletzungen vermeiden.
Es gibt viele Borkenkäferarten mit eigenen Wirtsbäumen. Buchdrucker und Kupferstecher befallen vor allem Fichten, andere Arten Kiefern, Lärchen oder Laubbäume. Im Obstgarten treten zum Beispiel der Obstbaumsplintkäfer und der Ungleiche Holzbohrer auf. Bevorzugt werden Bäume, die durch Trockenheit, Sturm oder Verletzungen geschwächt sind.
Der Buchdrucker schwärmt meist ab Ende April oder im Mai, sobald es tagsüber wärmer als etwa 16 Grad ist. In warmen Jahren entwickeln sich zwei bis drei Generationen, sodass bis in den Spätsommer neue Bäume befallen werden. Kontrolliere Nadelbäume deshalb von Frühjahr bis Herbst regelmäßig auf frisches Bohrmehl.