♥ Silberkraft Kollektion
Kellerasseln
Kellerasseln (Porcellio scaber) sind keine Insekten, sondern kleine Krebstiere, die an Land leben. Sie brauchen Feuchtigkeit und tauchen deshalb in Kellern, Waschküchen, Bädern und Erdgeschosswohnungen auf, meist nachts. Hier findest du Mittel, um Kellerasseln zu fangen und einen Befall zu erkennen.
Die Kellerasselfalle ist eine Klebefalle mit Lockstoff. Stell sie entlang von Wänden, hinter Schränken und in feuchte Ecken, denn dort laufen Asseln bevorzugt entlang. Wichtig ist außerdem, die Ursache zu beheben: regelmäßig lüften, Feuchtigkeit reduzieren und Ritzen abdichten. In feuchten Räumen treten oft auch Silberfische auf, Mittel gegen Schimmel findest du unter Schimmel.
Häufige Fragen (FAQ)
Kellerasseln leben eigentlich im Freien unter Laub, Steinen und Holz. Ins Haus gelangen sie über Kellerfenster, Lichtschächte, Türspalten und Risse im Mauerwerk. Bleiben sie, ist meist zu viel Feuchtigkeit der Grund, etwa in Kellern, Waschküchen oder bei feuchten Wänden. Ohne feuchtes Umfeld trocknen sie aus und überleben im Haus nicht lange.
Entziehe den Tieren die Feuchtigkeit: Lüfte regelmäßig, beseitige feuchte Stellen und entferne Laub, Holz und Kartons aus Keller und Hauseingang. Dichte Ritzen an Kellerfenstern und Türen ab. Klebefallen mit Lockstoff fangen umherlaufende Asseln und zeigen dir, wo sie herkommen. Viele Asseln an einer Stelle deuten auf ein Feuchteproblem hin, das du beheben solltest.
Im Haus sind Kellerasseln vor allem lästig. Sie fressen abgestorbenes Pflanzenmaterial, Pilze und organische Reste und richten in Wohnräumen kaum Schaden an. Ihr Auftreten ist aber ein Hinweis auf zu hohe Feuchtigkeit. Im Garten zählen sie zu den Zersetzern, bei vielen Tieren knabbern sie gelegentlich an Keimlingen oder reifen Erdbeeren.