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Aussehen & Bestimmungsmerkmale
*Fragaria vesca*, auch bekannt als Wald-Erdbeere, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die typischerweise eine Höhe von 5–30 cm erreicht, meist jedoch zwischen 10–20 cm hoch wird. Sie bildet kompakte, stammlose Rosetten. Die Pflanze breitet sich vegetativ durch Ausläufer aus und bildet dichte Matten. Das Wurzelsystem ist faserig und flach, verankert durch einen zentralen Wurzelstock oder ein Rhizom. Die Blätter sind grundständig rosettig angeordnet, dreiteilig gefiedert mit drei Blättchen, die an langen Blattstielen von bis zu 25 cm Länge sitzen. Die Blättchen sind eiförmig bis elliptisch oder verkehrt eiförmig, 1–6 cm lang und 0,6–4 cm breit, mit gesägten Rändern, die 12–21 Zähne pro Seite aufweisen. Sie sind oberseits hellgrün und unterseits blasser oder weißlich, und beide Oberflächen sind spärlich behaart. Die Blütenstängel, bekannt als Schäfte, sind aufrecht oder leicht abgewinkelt, 5–15 cm hoch und behaart. Jeder Stängel trägt 1–5 weiße Blüten in einer doldentraubigen Blütenstandsform. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und bis zu 18 mm im Durchmesser. Sie haben fünf verkehrt-eiförmige, weiße Blütenblätter von 4–7 mm Länge, fünf grüne bis braune Kelchblätter und zahlreiche gelbe Staubblätter, die in der Mitte angeordnet sind. Die Blütezeit erstreckt sich typischerweise von April bis August, abhängig von der Region. Die Früchte sind Sammel-Nussfrüchte, die aus zahlreichen kleinen, roten Achänen bestehen, die in einen konischen bis eiförmigen, fleischigen Blütenboden eingebettet sind. Diese Früchte messen 0,5–1,5 cm im Durchmesser und in der Länge und reifen von Juni bis September zu einer leuchtend roten Farbe. Die kleinen Erdbeeren zeichnen sich durch ihr intensives, fruchtiges Aroma aus, das sie von größeren Kultursorten unterscheidet. *Fragaria vesca* bildet schlanke, oberirdische Ausläufer, die an den Knoten wurzeln und neue Pflanzen bilden, was ihre vegetative Vermehrung erleichtert. In milden Klimazonen bleibt die Pflanze immergrün und behält ihre Blätter das ganze Jahr über. In kälteren Gebieten wird sie laubabwerfend und wirft im Winter ihre Blätter ab, um mit geschützten Knospen zu überwintern.[1] Subspezifische Variationen können die Fruchtgröße oder die Blattform leicht beeinflussen, z. B. stärker behaarte Blätter in einigen Formen.[1]
*Fragaria vesca*, allgemein bekannt als Wald-Erdbeere, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie zeichnet sich durch einen niedrigen Wuchs und dreiteilige Blätter aus, deren Blättchen grob gezahnt und behaart sind. Die Blätter sind hellgrün. Von Mai bis August bildet die Pflanze kleine, weiße Blüten mit fünf abgerundeten Blütenblättern. Nach der Blüte entwickeln sich hellrote, essbare Früchte, die etwa 1,5 cm lang werden und auf dem fleischigen Blütenboden sitzen. Typischerweise erreicht die Pflanze eine Höhe von 5 bis 30 cm. Durch lange, oberirdische Ausläufer (Stolonen) breitet sie sich auf 20 bis 30 cm aus und bildet dichte Matten als Bodendecker. Die Wald-Erdbeere ist in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre heimisch, darunter Europa, Asien und Nordamerika.[3] In Nordamerika ist die Unterart *F. vesca* subsp. *americana* heimisch. *Fragaria vesca* wurde auch in andere Gebiete eingeführt, beispielsweise in Teile Südamerikas, Japans und Neuseelands. Sie gedeiht in verschiedenen Lebensräumen, darunter offene Wälder, Waldränder, Grasland und Felshänge. Oft wächst sie im Halbschatten bis zur vollen Sonne auf gut durchlässigen, humusreichen oder kalkhaltigen Böden mit mittlerer Feuchtigkeit. Sie kann Höhen bis zu 2850 Metern tolerieren. Die Pflanze dient als Wirt für bestimmte Insekten und trägt zur Bodenstabilisierung bei. Ihre immergrüne Natur ermöglicht die Fruchtproduktion während der gesamten Vegetationsperiode unter geeigneten Bedingungen.[3] *Fragaria vesca* wird seit dem 14. Jahrhundert in Europa kultiviert, hauptsächlich wegen ihrer aromatischen Früchte. Diese sind kleiner und geschmackvoller als die von kommerziellen Erdbeeren. Sie werden in Marmeladen, Säften, Desserts und zum Frischverzehr verwendet. Die Blätter finden traditionell medizinische Anwendung, beispielsweise als Diuretikum, Abführmittel oder als Hautaufheller in Lotionen. Native Americans nutzten sie als Desinfektionsmittel. Ziersorten werden in Gärten zur Einbürgerung in Steingärten, Rabatten oder einheimischen Bepflanzungen geschätzt. Sie ist anfällig für einige häufige Schädlinge und Krankheiten wie Blattläuse und Echter Mehltau. Sie bevorzugt die USDA-Winterhärtezonen 5 bis 9. Die IUCN stuft sie global als nicht gefährdet ein. In Regionen wie England ist sie jedoch aufgrund von Habitatverlust durch landwirtschaftliche Intensivierung lokal bedroht. Die Pflanze bildet kompakte, stammlose Rosetten und erreicht typischerweise eine Höhe von 5–30 cm, oft jedoch nur 10–20 cm. Sie breitet sich vegetativ durch Stolonen aus und bildet dichte Matten. Ihr Wurzelsystem ist faserig und flach, verankert durch einen zentralen Wurzelstock oder ein Rhizom. Die Blätter sind in einer basalen Rosette angeordnet, zusammengesetzt und dreiteilig mit drei Blättchen, die an langen Blattstielen von bis zu 25 cm Länge sitzen. Die Blättchen sind eiförmig bis elliptisch oder verkehrt eiförmig, 1–6 cm lang und 0,6–4 cm breit, mit gesägten Rändern mit 12–21 Zähnen pro Seite, oberseits hellgrün und unterseits blasser oder weißlich und auf beiden Oberflächen spärlich behaart. Die blühenden Stängel, die als Schäfte bezeichnet werden, sind aufrecht oder leicht abgewinkelt, 5–15 cm hoch und behaart. Jeder trägt 1–5 weiße Blüten in einer doldenförmigen Infloreszenz. Diese Blüten sind radiärsymmetrisch, bis zu 18 mm im Durchmesser, mit fünf verkehrt eiförmigen weißen Blütenblättern, fünf grünen bis braunen Kelchblättern und zahlreichen gelben Staubblättern, die in der Mitte angeordnet sind. Die Blütezeit dauert je nach Region typischerweise von April bis August. Die Früchte sind Sammelfrüchte, die aus zahlreichen kleinen, roten Achänen bestehen, die in einen konischen bis eiförmigen fleischigen Blütenboden eingebettet sind. Sie messen 0,5–1,5 cm im Durchmesser und in der Länge und reifen von Juni bis September zu einer leuchtend roten Farbe. Diese kleinen Erdbeeren zeichnen sich durch ihr intensives, fruchtiges Aroma aus, das sie von größeren Kultursorten unterscheidet. *Fragaria vesca* produziert schlanke, oberirdische Stolonen, die an den Knoten wurzeln und neue Pflanzen bilden, was ihre vegetative Vermehrung erleichtert. In milden Klimazonen bleibt die Pflanze immergrün und behält ihre Blätter das ganze Jahr über. In kälteren Gebieten wird sie laubabwerfend und wirft im Winter Blätter ab, um mit geschützten Knospen zu überwintern.[3] Unterartliche Variationen können die Fruchtgröße oder die Blattform leicht beeinflussen, z. B. stärker behaarte Blätter in einigen Formen.[3] Die Art zeigt eine Anfälligkeit für den Grauschimmel (*Botrytis cinerea*).[4]
Systematik
Name & Einordnung
*Fragaria vesca* ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist bekannt unter den Trivialnamen Wald-Erdbeere oder auch nur Erdbeere. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte durch Carl von Linné im Jahr 1753. Der Gattungsname *Fragaria* leitet sich vom lateinischen Wort 'fragrans' (duftend) ab und bezieht sich auf das ausgeprägte Aroma der Früchte. Das Artepitheton 'vesca' stammt ebenfalls aus dem Lateinischen und bedeutet 'dünn', 'klein' oder 'schwach', was sich auf die zierliche Gestalt der Pflanze und die geringe Größe der Früchte im Vergleich zu Kultursorten bezieht.[1] Innerhalb der Art *Fragaria vesca* werden vier Unterarten unterschieden, die sich in morphologischen Merkmalen, ihrer geographischen Verbreitung und ihren Fortpflanzungseigenschaften unterscheiden: *F. vesca* subsp. *vesca*, *F. vesca* subsp. *americana*, *F. vesca* subsp. *bracteata* und *F. vesca* subsp. *californica*.[1] *F. vesca* subsp. *vesca* ist hauptsächlich in Eurasien heimisch.[1] *F. vesca* subsp. *americana* kommt im östlichen Nordamerika vor.[1] *F. vesca* subsp. *bracteata* ist im Westen der Vereinigten Staaten und Kanadas verbreitet.[1] *F. vesca* subsp. *californica* ist weitgehend endemisch im Küstenbereich Kaliforniens.[1] Synonyme für *Fragaria vesca* L. sind unter anderem *Fragaria sylvestris* Bubani und *Potentilla vesca* (L.) Scop. Die Wald-Erdbeere ist diploid mit einem Chromosomensatz von 2n=14.[1] Sie ist eine der vier diploiden Ursprungsarten, die durch Hybridisierung zur Entstehung der kultivierten, octoploiden Gartenerdbeere (*F. × ananassa*) beigetragen haben. Im Deutschen existieren neben Wald-Erdbeere weitere Trivialnamen wie Rote Besingkraut oder Ackerbeere.[1]